Kroatien – Unsere Abschlussfahrt

TAG 1

Spätabends wach zu sein bringt man eigentlich immer nur mit Ausgehen und feiern gehen in Verbindung, allerdings kann man um 21.00 Uhr auch mal eine knapp 11-stündige Busreise nach Kroatien antreten. Der Bus wurde mit allerlei Dingen befüllt, Koffer, Essen, Getränke sowie halbe Sofas mit Kissen durften da natürlich nicht fehlen. Kaum gestartet, trat erste Ernüchterung in Nürnberg ein, als wir feststellen mussten, dass selbst Burger King mal geschlossen hat. Weiter ging es über München und das schneeweiße Salzburg bis wir dann am Morgen in Škocjan – ja den Ort gibt es wirklich – ankamen. Dort besuchten wir eine Schauhöhle. 3,2 km, 500 Treppen und 1,5 Stunde später machen wir uns weiter in Richtung slowenisch-kroatische Grenze.

 

Am frühen Nachmittag im Hotel angekommen wurden gleich die Zimmer in Beschlag genommen, sich teilweise über verfügbares WLan gefreut und erstmal frisch gemacht.

Den Tagesabschluss krönte eine kleine Tour durch Porec, das abendliche Buffet und ein Treffen am Strand, welches nicht das letzte werden sollte.

 

TAG 2

 

Relativ unspektakulär begann Tag 2, viele schauten sich an und tauschen sich über teilweise vergessene Informationen über den Vorabend aus, dennoch ging es gegen 10.00 Uhr dann auf nach Pula. Dort gab es mehr zu sehen als Sommer, Sonne und Strand. Wer Lust hatte konnte sich an Amphitheater von innen ansehen, andere unternahmen eine Sightseeingtour entlang der Küste Pula’s und wiederum andere nutzen die Zeit, um sich neu einzukleiden und Andenken mitzunehmen. Mittlerweile sind weitere sechs Stunden vergangen, man peilte den nächstgelegenen Spar nach erfolgreicher Rückkehr ins Hotel an und traf sich wieder am abendlichen Buffet.

 

TAG 3

 

Ein Tag, welcher ganz zur freien Verfügung stand. Manche fuhren zu den Plitvicer Seen, andere wiederum gingen nochmals in die Altstadt von Porec, um diese nochmal etwas genauer zu besichtigen. Nationale Gerichte wie Ćevapčići und dergleichen bleiben natürlich nicht aus, da man in Kroatien tatsächlich preiswert essen gehen kann. Einige machten Bilder im Pinienwald, andere gingen an den Strand.

 

TAG 4

 

Auf geht’s nach Rovinj. Zumindest dachten wir das, aber der Wettergott kam runter, sagte “ihr geht nirgendwo hin” und ging wieder. Da es aber irgendwann auch mal genug geregnet

 

hatte, fuhren wir mit 3 Stunden Verspätung, gegen 12.30 Uhr, dann doch los. Angekommen gab es auch hier wieder viel zu sehen, an Herr’n Musterer seiner Kamera kam aber niemand vorbei, so mussten wir erstmal Spalier stehen. Gemacht, getan, auf geht’s Rovinj erkunden. Auf dem Weg zurück konnten wir dank unserem Bus am Lim-Fjord anhalten und ein

Licht- und Schattenspiel beobachten. Türkises Wasser und eine grandiose Aussicht lud uns zu einer kurzen Pause ein.

 

TAG 5

 

Da es am nächsten Tag schon wieder nach Hause geht, liesen wir es ruhig angehen, sodass auch mal die Busfahrer sich ausruhen konnten. Es wurde Musik gehört, sich an den Strand gelegt,… Dinge, welche man halt bei 25°C so unternimmt. Auch am letzten Abend trafen sich viele wieder am Strand, nachdem der Spar mittlerweile die Hälfte der Truppe persönlich kannte. Aber es war mal wieder schön!

 

TAG 6

 

Was kann man nun noch groß sagen, außer dass wir tatsächlich mal pünktlich wegkamen, obwohl bereits 8 Uhr Abfahrt war. Die Zimmer wurden geräumt, das Buffet ein letztes Mal in Beschlag genommen und schon ging es wieder zurück in Richtung Heimat. Zu unserem Glück schienen die gleichen Grenzbeamten wie zu Wochenbeginn Dienst zu haben, denn bis auf eine flüchtige Kontrolle des Personalausweises ist nicht viel passiert. Zu unserem Glück hatte auf dem Weg zurück nun auch der Burger King in Nürnberg offen, welcher mit seinen 4 Angestellten dann gut zu tun hatten.

 

So endet eine Reise, welche vielleicht nicht die einfachste war – aber bestimmt die lustigste. Viel gesehen, viel gelacht, die Wirtschaft angekurbelt – ja, eine Reise welche sich sehen lassen kann.

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