Reichenbach: Schulleiter gibt Schlüssel an Nachfolger weiter

Jochen Polster (links) übergibt die Schlüssel der Hansa Handelsschule an seinen Nachfolger Mark Büdeker. Foto: JB Steps

Einen Führungswechsel gibt es bei der Reichenbacher Hansa Handelsschule. Jochen Polster geht in den Ruhestand.

Reichenbach. Seit 25 Jahren gibt es die Hansa Handelsschule gGmbH. 18 Jahre davon hat Jochen Polster mitbestimmt. Nach dem Start als Lehrer für Deutsch und Geschichte wurde er 2004 mit dem Ausscheiden von Heidrun Bachmann Schulleiter in Reichenbach und stellvertretender Schulleiter am Hansa-Standort Zwickau. Unterrichtet hat er in allen Klassen der Schule, die Jugendliche zur Fachoberschulreife in den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft und Verwaltung führt. Jetzt geht der aus Südbrandenburg stammende Pädagoge in den Ruhestand und zurück in die Heimat. Nachfolger ist Mark Büdeker.

„Ich wechsle in den Status ‚kein Stress mehr'“, sagte 64-Jährige und meint vor allem das strenge Zeitregime, dem er als Lehrer 38 Jahre unterworfen war. Immer ging es um Unterrichts- und Pausenzeiten, um Ferien und Schulzeit. „Eins wird mir nicht fehlen, und das sind die Korrekturen“, so der Ruheständler. Seine beiden Fächer, die er als einziger Fachlehrer an beiden Schulstandorten unterrichtete, sind mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden als die Ergebniskontrolle in Mathematik oder Physik.

Fasst Jochen Polster seine Schulzeit zusammen, denkt er jedoch zuerst an etwas anderes: „Ein Schulleiter ist nur so gut wie sein gesamtes Kollegium.“ Dass er sich auf die Mannschaft verlassen kann, wurde vor allem im vergangenen Schuljahr spürbar. Der Unterricht musste trotz Einschränkungen organisiert werden. „Unter Coronabedingungen macht Schule generell nicht so viel Spaß. Wir konnten trotzdem alle Schüler planmäßig an den Prüfungen teilnehmen lassen.“

 

Langweilig wird dem Ruheständler nicht. „Ich habe eine ganze Reihe anderer Interessen, denen ich mich jetzt mehr widmen kann“, sagte er und nannte Reisen, Sport oder die Enkel. Das Thema Unterrichten ist ein Lebensabschnitt, den er mit der Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger beendet hat.

Mark Büdeker ist Sohn des Geschäftsführers Friedrich Büdeker und wird mehr und mehr auch dessen Aufgaben übernehmen. Für ihn sind vor allem Dinge wie die weitere Digitalisierung, eine an Hochschulen und Universitäten angepasste Bildung und das ständige Reflektieren dieser Prozesse im Kollegium wichtig. „Die Pädagogik steht vor einem riesigen Wandel. Es geht nicht mehr nur darum, Wissen abzufragen. Wir müssen uns mit effizienter Arbeit und besserer Kommunikation auf die Bedürfnisse der Wirtschaft einstellen“, erklärte der 30-Jährige. Er unterrichtet Wirtschaft und ist seit eineinhalb Jahren an der Schule.

Die aus Niedersachsen stammende Familie Büdeker hatte ein Bildungsunternehmen gegründet, um einem verwandten Vogtländer einen Arbeitsplatz zu schaffen. Daraus entstand die Schule mit ihren beiden Schulteilen. Nach dem Start in der Hauptmannsgrüner Grundschule und zwei Jahren im jetzigen Gebäude der Volkshochschule am Schillerweg übernahm das Unternehmen die ehemalige Berufsschule in der Schillerstraße.

 

Reichenbacher OB und Lehrer gratulieren zum 1,0-Abschluss

Sophie Ingrisch und Charlotte Brenner haben die Hansa-Handelsschule Reichenbach bestmöglich abgeschlossen. Jetzt ruft das Studium.

Sozialarbeiterinnen wollen Sophie Ingrisch und Charlotte Brenner werden. Das nennen beide unisono als ihr Berufsziel.

Gerade haben die Absolventinnen der Hansa Handelsschule Reichenbach, 20 und 18 Jahre jung, ihre Fachhochschulreife mit der Bestnote 1,0 bestanden. Am Dienstag gratulierte Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) den beiden zu ihren herausragenden Leistungen, verbunden mit einem Büchergutschein im Wert von 50 Euro.

Charlotte Brenner führte es von Ingolstadt nach Reichenbach. Sophie Ingrisch stammt aus Hauptmannsgrün. Die beiden belegten die Fachrichtung Gesundheit und Soziales an der Hansa Handelsschule. „Sie waren anfangs sehr zurückhaltend, haben sich aber nach und nach gesteigert. Ich kann ihnen nur meinen Respekt zollen, wie sie in Coronazeiten einen so exzellenten Abschluss hingelegt und auf die ganze Klasse ausgestrahlt haben“, erklärt Klassenleiterin Caroline Fröhlich-Dolz. „Ich bin stolz, dass ihr dass ihr die Fachoberschule so optimal gemeistert habt, und bin mir sicher: Ihr werdet euren Weg gehen“, wandte sich Schulleiter Mark Büdeker am Dienstag an die Jahrgangsbesten.

 

„In der 11. Klasse lief es unter Corona-Bedingungen noch etwas holprig. Jetzt in der 12. hat es gut funktioniert, auch dank des Programmes Microsoft Teams“, urteilt Carlotte Brenner. Sophie Ingrisch pflichtet ihr bei. Über Teams schaltete sich die Klasse zusammen, Aufgaben wurden damit verteilt. Die Abschlussklassen kehrten als erste wieder zum Präsenzunterricht zurück, wenn auch halbiert im Wechselunterricht. „Wir haben das letztlich gut in den Griff bekommen, hoffen aber für das neue Schuljahr, im Regelbetrieb arbeiten zu können“, blickt der Schulleiter voraus.

Sophie Ingrisch und Charlotte Brenner stehen nun auf dem Sprung in die Großstadt. Beide haben sich für den dreijährigen Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig beworben. Den Master können sie danach noch in zwei Jahren draufsatteln.

Gerd Betka

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Tag der offenen Tür

Aufgrund der aktuellen Lage kann leider kein Tag der offenen Tür stattfinden. Wir würden uns jedoch sehr freuen, wenn Sie ein persönliches Telefonat mit unserem Schulleiter vereinbaren, um alle Ihre Fragen zu beantworten und uns besser kennenzulernen.
 

Individuelle Beratungstermine sind natürlich jederzeit möglich.

Bewirb Dich jetzt!

 

Wir nehmen deine Bewerbung für das Schuljahr 2021/2022 entgegen.

Absolvententreffen

Hallo, liebe Ehemalige

am 28.12.2019 findet wieder unser alljährliches Absolvententreffen statt (gleicher Ort, gleiche Zeit).

Adresse: Gaststätte Rosenheim, Zwickau, OT Cainsdorf, Feldstrasse 28

Zeit: 18:00 Uhr

Wir freuen uns auf  das Wiedersehen mit unseren Schülern!

Ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2020!

Bis bald!

Kroatien 2019

Kroatien – Unsere Abschlussfahrt

TAG 1

Spätabends wach zu sein bringt man eigentlich immer nur mit Ausgehen und feiern gehen in Verbindung, allerdings kann man um 21.00 Uhr auch mal eine knapp 11-stündige Busreise nach Kroatien antreten. Der Bus wurde mit allerlei Dingen befüllt, Koffer, Essen, Getränke sowie halbe Sofas mit Kissen durften da natürlich nicht fehlen. Kaum gestartet, trat erste Ernüchterung in Nürnberg ein, als wir feststellen mussten, dass selbst Burger King mal geschlossen hat. Weiter ging es über München und das schneeweiße Salzburg bis wir dann am Morgen in Škocjan – ja den Ort gibt es wirklich – ankamen. Dort besuchten wir eine Schauhöhle. 3,2 km, 500 Treppen und 1,5 Stunde später machen wir uns weiter in Richtung slowenisch-kroatische Grenze.

 

Am frühen Nachmittag im Hotel angekommen wurden gleich die Zimmer in Beschlag genommen, sich teilweise über verfügbares WLan gefreut und erstmal frisch gemacht.

Den Tagesabschluss krönte eine kleine Tour durch Porec, das abendliche Buffet und ein Treffen am Strand, welches nicht das letzte werden sollte.

 

TAG 2

 

Relativ unspektakulär begann Tag 2, viele schauten sich an und tauschen sich über teilweise vergessene Informationen über den Vorabend aus, dennoch ging es gegen 10.00 Uhr dann auf nach Pula. Dort gab es mehr zu sehen als Sommer, Sonne und Strand. Wer Lust hatte konnte sich an Amphitheater von innen ansehen, andere unternahmen eine Sightseeingtour entlang der Küste Pula’s und wiederum andere nutzen die Zeit, um sich neu einzukleiden und Andenken mitzunehmen. Mittlerweile sind weitere sechs Stunden vergangen, man peilte den nächstgelegenen Spar nach erfolgreicher Rückkehr ins Hotel an und traf sich wieder am abendlichen Buffet.

 

TAG 3

 

Ein Tag, welcher ganz zur freien Verfügung stand. Manche fuhren zu den Plitvicer Seen, andere wiederum gingen nochmals in die Altstadt von Porec, um diese nochmal etwas genauer zu besichtigen. Nationale Gerichte wie Ćevapčići und dergleichen bleiben natürlich nicht aus, da man in Kroatien tatsächlich preiswert essen gehen kann. Einige machten Bilder im Pinienwald, andere gingen an den Strand.

 

TAG 4

 

Auf geht’s nach Rovinj. Zumindest dachten wir das, aber der Wettergott kam runter, sagte “ihr geht nirgendwo hin” und ging wieder. Da es aber irgendwann auch mal genug geregnet

 

hatte, fuhren wir mit 3 Stunden Verspätung, gegen 12.30 Uhr, dann doch los. Angekommen gab es auch hier wieder viel zu sehen, an Herr’n Musterer seiner Kamera kam aber niemand vorbei, so mussten wir erstmal Spalier stehen. Gemacht, getan, auf geht’s Rovinj erkunden. Auf dem Weg zurück konnten wir dank unserem Bus am Lim-Fjord anhalten und ein

Licht- und Schattenspiel beobachten. Türkises Wasser und eine grandiose Aussicht lud uns zu einer kurzen Pause ein.

 

TAG 5

 

Da es am nächsten Tag schon wieder nach Hause geht, liesen wir es ruhig angehen, sodass auch mal die Busfahrer sich ausruhen konnten. Es wurde Musik gehört, sich an den Strand gelegt,… Dinge, welche man halt bei 25°C so unternimmt. Auch am letzten Abend trafen sich viele wieder am Strand, nachdem der Spar mittlerweile die Hälfte der Truppe persönlich kannte. Aber es war mal wieder schön!

 

TAG 6

 

Was kann man nun noch groß sagen, außer dass wir tatsächlich mal pünktlich wegkamen, obwohl bereits 8 Uhr Abfahrt war. Die Zimmer wurden geräumt, das Buffet ein letztes Mal in Beschlag genommen und schon ging es wieder zurück in Richtung Heimat. Zu unserem Glück schienen die gleichen Grenzbeamten wie zu Wochenbeginn Dienst zu haben, denn bis auf eine flüchtige Kontrolle des Personalausweises ist nicht viel passiert. Zu unserem Glück hatte auf dem Weg zurück nun auch der Burger King in Nürnberg offen, welcher mit seinen 4 Angestellten dann gut zu tun hatten.

 

So endet eine Reise, welche vielleicht nicht die einfachste war – aber bestimmt die lustigste. Viel gesehen, viel gelacht, die Wirtschaft angekurbelt – ja, eine Reise welche sich sehen lassen kann.

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Besuch unserer Partnerschule 2018

Am 03.04.2019 20:00 Uhr kamen unsere polnischen Austauschschüler, mit etwas Verspätung, in Zwickau am Hauptbahnhof an. Nach kurzer Begrüßung und Bekanntmachen der Familien sowie der Schüler untereinander, wurden uns unsere Gäste zugeteilt. Danach fuhr jeder Schüler mit seinem Austauschschüler nach Hause.

Am nächsten Tag, trafen sich alle in der Zwickauer Schule. So versammelten sich alle polnischen und deutschen Schüler und Schülerinnen in dem Computerzimmer der Schule für eine Kennenlernrunde. Danach sollten wir uns in kleinen, deutsch – polnisch gemischten Gruppen zusammenfinden, um uns näher mit einander bekannt zu machen. Das Thema der einzelnen Arbeitsgruppen war „Medien“.

Am Nachmittag hatten wir Freizeit und wir konnten unseren Gästen die schöne Stadt Zwickau zeigen. Am Abend gingen wir gemeinsam Bowling spielen.

Am Freitag, dem 05.04. fuhren wir mit dem Bus nach Leipzig, um uns die Redaktionsräume und die Studios des Mitteldeutschen Rundfunks anschauen. Wir nahmen an einer Führung durch  die Räume des MDR teil, sahen ein 3D-Video zur Geschichte des MDRs und gewannen einen Einblick in die Dreharbeiten in den Studios.

Uns wurde gezeigt, wie eine Fernsehsendung aufgebaut ist, wie Nachrichtensendungen entstehen und auch wie viel Künstlichkeit dahintersteckt.

Einige von uns durften dann die „täglichen Nachrichten“ selbst einmal sprechen.

Nach der Führung durch das MDR hatten wir noch etwas Freizeit in der Leipziger Innenstadt. Am Abend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück.

Am Sonnabend haben sich die deutschen und polnischen Schüler zum geselligen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen in einem Sportlehrheim in der Nähe von Zwickau getroffen. Einige Jungs spielten Fußball. Viele nutzten die Zeit um sich miteinander zu unterhalten und auszutauschen.

Am Sonntag war im Rahmen des Austauschprogramms ein Familientag geplant. So unternahm jede Familie einzeln oder in kleinen Gruppen etwas mit ihren Gästen. Einige Schüler gingen mit ihren Austauschschülern klettern oder fuhren Go-Kart. Andere trafen sich an der Pöhl zum gemütlichen Picknick.

Am Montag war dann ein letzter Treffpunkt in der Reichenbacher Schule. Wir versammelten uns in der Aula und hielten einen kleinen Vortrag über unsere Ausarbeitungen vom Donnerstag. 

Danach erhielt jeder deutsche Schüler von seinem polnischen Schüler ein Gastgeschenk überreicht. Danach fanden wir uns vor der Schule für ein Gruppenbild zusammen. Als nächstes fuhren wir mit dem Bus nach Zeulenroda in die Waikiki – Wasserwelten baden.

Am Morgen des 10.04. verabschiedeten wir unsere Gäste, die in der kurzen aber schönen Zeit zu guten Freunden geworden sind.

Es war eine wundervolle und interessante Zeit. Wir hatten sehr ereignisreiche Tage mit neuen Freunden.        

Weimar – eine Deutschexkursion

Am 04.10.2018 fuhren die elften Klassen der Reichenbacher und Zwickauer HANSA Handelsschule nach Weimar. Für sie stand das, von Herrn Polster erstellte, Kunst- und Kulturprogramm auf der Tagesordnung. Eine ausgewählte Anzahl von Schüler der zwölften Klasse erhielten ebenfalls die Möglichkeit, einen kulturellen und entspannenden Tag in der Stadt der Dichter und Denker zu verbringen. Bereits nach kurzer Zeit hatten die Zwölftklässler Gruppen gebildet, um den Tag individuell gestalten zu können. Eine kleine Gruppe interessierte sich für den Besuch des nicht allzu weit entfernten KZ in Buchenwald.

Impressionen der Schülerin Antonia Mende, die diese Gelegenheit genutzt hatte:

„Irgendwie ist es wie im Film. Man kann bzw. will sich einfach nicht vorstellen, dass das mal wirklich real life gewesen sein soll… Es hat mich einfach nur erschreckt, zu sehen wie kreativ Menschen doch in so einer Hinsicht werden können… versteckte Genickschussanlagen, den ganzen Tag nur Menschen zu Staub und Asche verbrennen, so einen Menschenhass bzw. dass einem die Menschen so egal sind… es ist einfach unvorstellbar, grauenvoll! Es war ein sehr beklemmendes Gefühl auf dem Gelände herum zu laufen, wo keine Freude herrschte und tausende Menschen ermordet wurden… Vielleicht habe ich mir es auch eingebildet, aber sobald ich das Gelände verlassen hatte, war es auch gleich wärmer und windstiller.“

Es dauerte nicht lange, da sah man schon wieder die ersten essensbegeisterten Schüler durch die Stadt hetzen, auf der Suche nach einem Restaurant, um dort Mittag zu essen. Schließlich wollen die fürsorglichen HANSA-Schüler mit einer Bewertung auf Google dem Nächsten nur ein potentielles Übel ersparen.

Letztendlich verging die Zeit dann schneller als gedacht und die HANSA-Elite saß erschöpft von dem langen Tag wieder im Bus auf dem Weg zurück zu Schule.

Grünheide 2018

Hört, hört die Mär von der Begebenheiten die sich zutrug am Tag nach dem 15. Sonntag nach Trinitatis.

Hört von Abenteuern in dunklen Wäldern, von jungfräulichen Drachen und feuerspeienden Prinzessinnen.

Am besagten Tage am 8. Glockenschlag stand unsere Kutsche zur Abfahrt bereit.

Alsbald erreichten wir die finsteren Gestade des Waldes.

Geschwind kamen auch die Haudegen aus dem territorium Zcwickaw.

Danach hatte der Abgesandte des Königs, der ehrenwerte Hösel zum Disput geladen.

Am Tagesende gab es ein Turnier das mit gebratenem, gesottenem und reichlich Met zu Ende ging.

 

In trister Dämmerung erwachten wir und genossen ein gar reichlich Mahl.

Mit fortschreitendem Tage begaben wir uns getrennt nach Zcwickawern und Richenbachern zu einer Zusammenkunft mit dem Ansinnen die Verbundenheit der Gilde zu ertüchtigen.

Nach dem Bankette zogen wir erneut ins Turniere.

Unsere Recken belegten einen außerordentlichen zweiten Platz, die Haudegen aus dem territorium Zcwickaw wurden vorletzte.

Wir vergnügten uns mit Gauklern und allerhand fahrendem Volk bis spät am Feuer.

 

Am nächsten Tage beräumten wir noch die Kemenaten, wünschten den Zcwickawern eine glückliche Reise, nicht ohne sie vor Gefahren zu warnen und bestiegen selbst in die Kutsche in die Richtung der heimatliche Burg.

Schüleraustausch Ilawa 2018

Am 12.04.2018 startete der Schüleraustausch zwischen Ilawa/Polen und der HANSA Handelsschule. Um 4:30 Uhr begann unsere Reise von Zwickau nach Ilawa. Nach einer langen Zugfahrt erreichten wir gegen 18:00 Uhr den Bahnhof von Ilawa, wo wir herzlich von den polnischen Lehrern und unseren Austauschschülern begrüßt wurden. Nachdem wir erfahren durften, wer zu wem kommt, ging jeder zu seiner Gastfamilie.
Am nächsten Tag trafen wir uns dann alle in der Schule unserer Austauschschüler. Dort gab es dann für uns noch ein kleines Begrüßungsprogramm und danach durften wir das Rathaus der Stadt besuchen und auf den Rathausturm, um den schönen Anblick Ilawas zu sehen. Später gab es auch noch eine kleine, aber sehr interessante Stadtführung. Nach dem Mittagessen mussten wir dann in kleinen Gruppen, bestehend aus Deutschen und Polen, an einem Filmprojekt zur besseren Verständigung arbeiten. Am Abend ging es dann Bowling spielen und in eine Pizzeria mit Karaoke-Show.
Am Samstag starteten wir sehr zeitig, um nach Marienburg zu fahren und uns dort die größte Ziegelsteinburg der Welt anzuschauen. Nach der Führung über das Gelände und durch die Burg ging es Mittagessen und zurück nach Ilawa. Der restliche Nachmittag und Abend wurde dann in einer kleinen Bar verbracht.
Am Sonntag war Familientag. Einige machten eine Fahrradtour, andere machten Sightseeing und besuchten schöne polnische Städte.
Am nächsten Tag waren wir wieder in der Schule und dann ging es in die Turnhalle und man spielte Fußball und Volleyball gemeinsam mit einer polnischen Klasse. Später durften die deutschen Schüler mit den polnischen Abiturienten für die mündliche Deutschprüfung üben.
Am vorletzten Tag fuhren wir mit dem Bus nach Danzig. In der Hafenstadt machten wir eine große und sehr schöne Stadtführung und hatten dann noch ein wenig Freizeit. Nach dem Mittag fuhren wir wieder nach Ilawa und verbrachten unseren letzten Abend gemeinsam am Strand.
Am Heimreisetag ging es dann nur noch zum Bahnhof und dort wurde sich teilweise sehr emotional verabschiedet. Nach zwölf Stunden Zugfahrt kamen wir dann wieder in Zwickau an. Der Schüleraustausch war für alle eine sehr besondere und einzigartige Erfahrung.

Planspiel Börse

Auch in diesem Jahr nahm die HANSA-Handelsschule wieder mit mehreren Teams am Planspiel Börse teil.
Im Team handeln Schüler und Auszubildende Wertpapiere zu echten Börsenkursen und lernen so wichtiges Grundwissen rund um die Börse und Aktien. Mit der richtigen Strategie und etwas Glück stehen sie am Ende als Sieger fest. Deutschlandweit gibt es Reise- und Sachpreise zu gewinnen.
Wir, Aman Lothia, Oliver Peuker, Steven Henke und Nando Künzel bildeten das Team „Steife Brise“. Nach 12 Wochen Spieldauer konnten wir den zweiten Platz in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ erzielen und erhielten ein Preisgeld in Höhe von 400,00 €.
Zur Preisverleihung der Sparkasse waren dann alle Gewinnerteams in die Sparkasse Zwickau eingeladen.
Es gab insgesamt sechs Gewinnerteams. Für jedes Team gab es Preisgelder zwischen 200,00 € und 600,00 €. Außerdem erhielt jedes Teammitglied ein kleines Präsent, bestehend aus einer Powerbank und einer Gewinnurkunde. Das Preisgeld konnten die Gewinner unter sich selbst aufteilen. Da wir zu viert am Börsenspiel teilgenommen hatten, war das eine leicht lösbare Aufgabe.

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